AH Löhnberg/Waldhausen - SG Wirbelau/Schupbach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andreas Böttig   
Sonntag, den 12. Oktober 2014 um 00:00 Uhr

Löhnberg/Waldhausen unterliegt im letzten Saisonspiel 2:4

 

SG Löhnberg/Waldhausen – SG Wirbelau/Schupbach 2:4 (1:3)

 

In ihrem letzten Saisonspiel mussten sich die Alt-Herren-Fußballer der Spielgemeinschaft (SG) Löhnberg/Waldhausen auf eigenem Platz der SG Wirbelau/Schupbach mit 2:4 geschlagen geben. Nach anfänglichem Abtasten, nahmen die Gäste rasch das Heft in die Hand und setzten – angeführt vom überragenden Andreas Thorn – durch schnelles Kombinationsspiel die Platzherren auf dem Löhnberger Sportplatz unter Druck. Es waren jedoch vor allem individuelle Fehler von Löhnberg/Waldhausen, die Wirbelau/Schupbach schnell auf 3:0 davonziehen ließen. Maik Feikus, Andreas Thorn und Lars Engelmann erzielten die drei Treffer für die Gäste. Für Löhnberg/Waldhausen schien sich ein Debakel anzubahnen, doch dann gelang Michael Kaiser nach einem schönen Sololauf der Anschlusstreffer. 

Fortan störten die Einheimischen die Gäste bereits früher in deren Hälfte und unterbanden so den kontrollierten Spielaufbau, so dass sich die Begegnung fortan offener gestaltete. Im zweiten Durchgang hatte Wirbelau/Schupbach weiterhin die größeren Spielanteile, aber auch Löhnberg/Waldhausen boten sich Chancen den Vorsprung zu verkürzen. Als Marco Streubel im gegnerischen Strafraum gefoult wurde, bot sich Stefan Jochum die Möglichkeit zum 2:3 Anschlusstreffer, doch er schoss den Ball direkt in die Mitte des Tores, so dass Gästeschlussmann Jürgen Berger, der lange stehen geblieben war, keine Abwehrprobleme hatte und auch den Nachschuss brachte der Löhnberger Schütze nicht im Tor unter, sondern verfehlte das Gehäuse. Der Anschluss fiel dann aber doch noch, als Nils Brauer eine schöne Kombination der Platzherren erfolgreich abschloss. Der Ausgang der Partie war nun wieder offen. Löhnberger/Waldhausen öffnete die Abwehr und verstärkte seine Offensivbemühungen, aber auch Wirbelau/Schupbach blieb durch schnelle Kombinationen stets gefährlich, so dass sowohl der Ausgleich als auch das 4:2 für die Gäste im Bereich des Möglichen lagen. Schließlich war es die Elf von Wirbelau/Schupbach, die am Ende aufgrund der größeren Spielanteile und besseren Chancenverwertung verdient jubeln konnte. Jürgen Seip hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt; als er fast von der Torauslinie auf das Löhnberger Gehäuse schoss, fand der Ball mit tatkräftiger Unterstützung des einheimischen Schlussmanns Markus Petrotos den Weg zum 4:2 ins Tor. Damit war die faire Partie, die von Schiedsrichter Volkmar Scherer (Waldernbach) ohne Probleme geleitet wurde, zu Gunsten der Gäste entschieden.