Fahrt zum Bundesligaspiel Bayer Leverkusen - HSV PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andreas Böttig   
Donnerstag, den 23. April 2015 um 20:58 Uhr

Alte Herren der SG Löhnberg/Waldhausen schnupperten Bundesliga Luft

 

Kicker fuhren zum Fußballspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV

 

Der Besuch eines Bundesliga-Fußballspiels ist ein fester und wesentlicher Programmpunkt im Jahresprogramm der Alt-Herren-Fußballer der Spielgemeinschaft (SG) Löhnberg/Waldhausen. Diesmal hatten sich die Kicker aus der Löhnberger Kerngemeinde und der Weilburger Vorstadt die Partie zwischen dem Champions League Aspiranten Bayer Leverkusen gegen den abstiegsgefährdeten Hamburger SV zum Ziel gesetzt. Hatten die kombinierten Alten Herren in den vergangenen Jahren oft recht torarme Begegnungen zu sehen bekommen, hofften sie diesmal auf mehr Treffer, zumal beide Mannschaften noch dringend Punkte benötigen, um ihr jeweiliges Saisonziel zu erreichen. Und die Fußballfans aus Löhnberg

 und Waldhausen wurden – zumindest was die Anzahl der Tore betraf – nicht enttäuscht. Leverkusen wurde von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht und bereits in der 7. Minute war Gonzalo Castro bei einem Fehlpass von HSV-Kapitän Johan Djourou auf Heiko Westermann lachender Dritter, nahm das Geschenk dankbar an und ließ René Adler im Hamburger Kasten keine Chance. Die unterschiedlichen Tabellenplätze dokumentierten sich auch im weiteren Spielverlauf. Während Bayer Leverkusen von Chefcoach Roger Schmidt bestens eingestellt war und klar dominierte, war von den Hanseaten, bei denen Peter Knäbel auf der Bank seine Bundesliga-Trainerpremiere erlebte, kaum Gegenwehr zu spüren, so dass sie am Ende ohne echte Torchance blieben und mit der 0:4 Niederlage in der BayArena noch gut bedient waren. Stefan Kießling hatte kurz vor der Pause auf 2:0 erhöht (44.) und setzte im zweiten Durchgang noch einen drauf (56.). Auch Gonzalo Castro konnte dann noch seinen zweiten Treffer bejubeln (63.) und setzte damit den Schlusspunkt in einer einseitigen Partie, die in der Werkself einen hochverdienten Sieger hatte. Entsprechend enttäuscht waren dann auch die HSV Fans in den Reihen der Alten Herren von Löhnberg und Waldhausen, die auf einen Punktgewinn ihrer Mannschaft gehofft hatten, jedoch bitter enttäuscht wurden. Freuen durfte sich dagegen Volker Eckhardt, der als Anhänger von Bayer Leverkusen mit dem Auftreten der Werkself rundum zufrieden sein konnte. Natürlich ließen die Löhnberger und Waldhäuser Fußballstrategen während der Heimfahrt das Spiel noch einmal Revue passieren und hätten alle Peter Knäbel sagen können, wie der Hamburger SV spielen müsste, um zu gewinnen oder wie Leverkusen noch mehr Tore erzielt hätte. Zurück in Löhnberg gingen einige der Alten Herren zum Abschluss des vergnüglichen Tages noch zur Gaststätte „Bei Kleins“ und stärkten sich dort mit Bratwurst, Schnitzel und kühlen Getränken.