TuS Löhnberg kehrt zurück PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 24. April 2016 um 21:05 Uhr

Neustart mit einer Mannschaft in der C-Liga / 23 Spieler sagen zu

 

14 Monate nach seinem Abgang steht fest, dass der TuS Löhnberg wieder auf die heimische Fußballbühne zurückkehrt. "Uns liegen 23 Zusagen von Spielern vor, von denen 20 in Löhnberg wohnen", freut sich Abteilungsleiter Jürgen Frey auf das Ende der fußballlosen Zeit beim Traditionsclub. In der Winterpause der Spielzeit 2014/15 hatte der Verein sein Team aus personellen Gründen aus dem Spielbetrieb der Kreisoberliga abgemeldet, nachdem kurz nach Saisonstart die Reserve zurückgezogen werden musste. Wie Frey erläutert, sei nun das Ziel, zunächst eine Mannschaft in der C-Liga zu stellen.

 Wenn es optimal läuft, könnte es schon zur nächsten Runde mit einer "Zweiten" klappen "Dabei gibt es keine sportlichen Ziele. Vielmehr arbeiten wir darauf hin, in der Saison 2017/18 dann auch wieder eine Reserve zu melden", sagt Frey. Wenn es optimal laufe, könne es schon zur nächsten Runde mit einer "Zweiten" klappen, denn neben den festen Zusagen gebe es einige Spieler, die sich noch etwas Bedenkzeit erbeten hätten. Von Aufstieg ist bei den Grün-Weißen derweil keine Rede. Vielmehr wollen die TuS-Verantwortlichen den Fokus ganz auf einen Neuaufbau richten, um dem eigenen Nachwuchs eine Perspektive zu bieten. Dazu erläutert Jürgen Frey: "Unser Gewicht liegt klar auf Löhnberger Jungs und Spielern, die eine Verbundenheit zu unserem Verein haben." Dass es mit der Rückkehr zur Spielzeit 2016/2017 klappt, sei auch ein Verdienst von Torsten Erbe. Ihn hatte der Vorstand damit beauftragt, ein neues Team zusammenzutrommeln, "weil er sich gut auskennt, die Sprache der jungen Leute spricht und für die Glaubwürdigkeit des neuen Konzeptes steht", wie es Frey formuliert. Zwar hat der 46-jährige Löhnberger keine offizielle Funktion, soll aber als Bindeglied zwischen Mannschaft, Spielausschuss und Vorstand wirken. Noch nicht besetzt ist der Trainerposten. "Wir wollten erst den Rohbau stellen, dann das Dach drauf machen", erklärt Erbe die Vorgehensweise, ehe er sich mit seinen Mitstreitern nun auf die Suche nach einem Spielertrainer macht. Dieser kann dann auf einen Kader bauen, der sich bislang zum Großteil aus Rückkehrern und jungen Leuten aus den eigenen A-Junioren zusammensetzt, wie der Blick auf 22 der 23 Akteure zeigt:

Dari Benatti, Michael Bott (beide Löhnberg), Christian Brückner, Daniel Kunze (beide SG Wirbelau/Schupbach), Tim Brückner, Patrick Menzel, Bünyamin Saricicek, Martin Ziliack (alle SG Niedershausen/Obershausen), Udo Engeter (SG Reiskirchen/Niederwetz), Nils Gath, Niklas Kliem, Nadi Kurt, Jonas Müller, Manuel Priebe, Dogus Sahinoglu, Sarigül Umut, Florian Walther (alle eigene A-Junioren), Adrian Jarek, Benjamin Wattenbach (beide vereinslos), Ibrahim Kiyak, Burak Kiyak, Viktor Pflaum (alle WGB Weilburg), Andreas Pflaum (VfR 19 Limburg), Daniel Tutas (Spvgg. Bönen).

Die runderneuerte Mannschaft des TuS Löhnberg darf sich dann auf eine ebenfalls erneuerte Infrastruktur rund um das Sportgelände freuen. Der Hybridplatz soll im August bespielbar sein. Und im neuen Bürgerhaus steht das darin integrierte Sportlerheim den Fußballern zur Verfügung. "Unser Dank gilt da vor allem Bürgermeister Frank Schmidt, der für die Belange des TuS Löhnberg immer ein offenes Ort hat", lobt Abteilungsleiter Frey.

 

(Quelle: Weilburger Tageblatt vom 05.03.2016)